Werkzeugbauer AWEBA setzt bei seiner Expansion auf Erodiertechnik von Mitsubishi Electric.

Seit unserem ersten Besuch bei der AWEBA Group vor rund zehn Jahren hat sich viel bei einem der größten und modernsten Werkzeugbauer Europas verändert. Das Unternehmen verfolgt eine offensive Expansionsstrategie. Es hat sich vom reinen Werkzeugbauspezialisten zum Komplettanbieter entwickelt.

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Werkzeugbauer AWEBA setzt bei seiner Expansion auf Erodiertechnik von Mitsubishi Electric. Dabei bleibt das Unternehmen seinen Erfolgsgaranten treu.

Dabei bleibt das Unternehmen seinen Erfolgsgaranten treu.

Seit unserem ersten Besuch bei der AWEBA Group vor rund zehn Jahren hat sich viel bei einem der größten und modernsten Werkzeugbauer Europas verändert. Das Unternehmen verfolgt eine offensive Expansionsstrategie. Es hat sich vom reinen Werkzeugbauspezialisten zum Komplettanbieter entwickelt. Dabei bleibt das Unternehmen seinen Erfolgsgaranten treu: innovative Lösungen, eine hervorragende Qualität und höchste Präzision. Auch der Maschinenpark des Unternehmens hat sich seither weiterentwickelt. Vor zehn Jahren war eine von 18 Erodiermaschinen eine Mitsubishi NA2400 Essence. Heute arbeiten immer noch 18 Erodiermaschinen in Aue, 13 davon sind jetzt jedoch Mitsubishi Electric Maschinen.

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Werkzeugbauer AWEBA setzt bei seiner Expansion auf Erodiertechnik von Mitsubishi Electric. Dabei bleibt das Unternehmen seinen Erfolgsgaranten treu.

Die AWEBA Group zählt zu den bedeutendsten Werkzeugbauern Europas. Dabei bilden innovative Lösungen in den Bereichen Produktentwicklung und Herstellung von Werkzeugen und Vorrichtungen die Basis des Erfolgs. Angebote für die Instandhaltung, Reparatur und Ersatzteilversorgung runden das Portfolio ab. Die AWEBA Group setzt in ihrer Wachstumsstrategie auf ausgewählte Bereiche des Werkzeugbaus wie Automotive und regenerative Energien. Durch strategische Investitionen im Werkzeugbau hat die AWEBA sowohl ihre Kapazitäten als auch ihr Know-how und ihre Prozesse auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet, etwa die aktuellen Trends in der Automobilindustrie. Zu den neuen strategischen Geschäftsfeldern gehört auch die Serienfertigung von Kupplungskörpern in einem patentierten werkzeugfallenden Prozess.

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Innovative Lösungen.

Spezialist für große Werkzeuge

Ein Schwerpunkt des Werkzeugbaus sind Stanzwerkzeuge für die Elektromotoren zur hochgenauen Fertigung von Rotor- und Statorblechpaketen. „In diesem Bereich bearbeiten wir überwiegend Hartmetall, darüber hinaus natürlich auch alle im Werkzeugbau gängigen Materialien“, berichtet Thomas Schlemmbach, Leiter der mechanischen Fertigung. Speziell für die Bearbeitung der Bauteile von großen Motor- und Generatorblechen ist höchste Präzision gefragt. Generatorbleche für Wind- und Wasserkraft werden aus einer Vielzahl Segmenten aufgebaut. Der Durchmesser eines kompletten Bleches kann drei bis vier Meter betragen. Oft ist bei diesen Segmenten eine Toleranz von zwei Mikrometern zwingend notwendig. Die AWEBA hat sich auf große Werkzeuge spezialisiert. „Wir bauen Werkzeuge bis zu 5.000 mal 3.000 Millimetern und einem Gewicht von bis zu 50 Tonnen, die wir in unseren Erprobungspressen testen,“ erläutert Schlemmbach. Die Werkzeuge werden schon während der Entwicklung getestet, damit bei der Fertigung alles glattläuft. „Unsere Konstrukteure nutzen bei der Entwicklung unter anderem moderne Simulationswerkzeuge, mit denen sie die Arbeiten intensiven Tests unterziehen und sie optimieren, bevor die Werkzeuge gebaut werden.“

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Regenerative Energien.

Um Werkzeuge hoch präzise zu fertigen, ist ein umfassendes Know-how in der Fertigung und Konstruktion wichtig. „Hier in Aue haben wir die Spezialisten, die Hand in Hand arbeiten, um perfekte Werkzeuge zu fertigen“, weiß Schlemmbach. Bei der Fertigung der Werkzeuge können sich die Mitarbeiter auf einen enormen Maschinenpark verlassen. Über 100 Maschinen stehen ihnen zur Verfügung, um in allen Genauigkeitsklassen die gewünschte Qualität zu liefern. Mit ihrer hauseigenen Härterei mit Vakuumanlagen sichert sich die AWEBA einen schnellen Zugriff auf ein breites Spektrum an hoch vergüteten Stählen. „In der Regel arbeitet der Werkzeugbau dreischichtig“, erklärt Schlemmbach. „Nur so können wir pro Jahr 50.000 bis 60.000 Werkstücke ab Losgröße eins fertigen.“

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Kontinuierlich in modernster Technik.

Wachstumsmotor Elektromobilität

Durch den enormen Aufschwung der Elektromobilität gibt es einen regelrechten Run auf Elektromotoren und damit steigt auch die Nachfrage nach gestanzten Blechen. „Heute arbeitet der Werkzeugbau automobillastig,“ fasst Schlemmbach die aktuelle Entwicklung zusammen. Daher hat das Unternehmen umfassend in die Erodiertechnik investiert. Für die Fertigung von Elektromotoren stellt die AWEBA Stanzwerkzeuge für Rotor- und Statorblechpakete her. Bei diesen Stanzwerkzeugen kommt überwiegend Hartmetall zum Einsatz. Ein Werkstoff, der speziell aufgebaut ist und eine besondere Bearbeitung erfordert.

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Von 18 Erodiermaschinen sind 13 von Mitsubishi Electric.

Stanzwerkzeuge für die Fertigung von Rotor- und Statorblechpaketen bestehen oft aus 250 bis 300 Einzelteilen, die hochpräzise gefertigt und miteinander verfügt werden müssen. „Diese Werkzeuge benötigen durchaus 2.000 bis 3.000 Maschinenstunden, bis sie in der gewünschten Qualität fertiggestellt sind“, erklärt Schlemmbach. „Um solche Aufträge wettbewerbsfähig zu bearbeiten, investieren wir kontinuierlich in modernste Technik. Entscheidend ist hierbei die Produktivität.“

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Bis 50 t schwere Werkzeuge, 5 m x 3 m groß

Klar überlegene Produktivität.

Modernisierung der Erodiertechnik

Bei der Modernisierung der Erodiertechnik konnte Mitsubishi Electric eindeutig punkten. Vor zehn Jahren fertigten die Werkzeugbauer in Aue mit 18 Erodiermaschinen. Eine Mitsubishi Electric NA2400 Essence wurde damals gerade installiert. Heute arbeiten im Auer Werk immer noch 18 Erodiermaschinen, allerdings mit einer deutlich höheren Produktivität. Unter ihnen sind jetzt 13 neue Mitsubishi Electric Maschinen. „In diesem Zeitraum ist die Zahl der Maschinen zwar konstant geblieben, die Erodierkapazität ist aber stark gestiegen“, berichtet Schlemmbach. „Unsere neuen Maschinen sind in puncto Produktivität und auch Qualität mit denen vor zehn Jahren nicht zu vergleichen. Das trifft aber nicht nur auf Mitsubishi Electric, sondern auf viele Hersteller zu.“

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Bevor eine neue Maschine den Weg in die Hallen der AWEBA findet, wird sie einem umfassenden Testprogramm unterzogen. Dabei stehen Produktivität und Qualität ganz oben auf der Agenda. Um eine solide Basis für die Beurteilung zu haben, werden Werkstücke aus dem Standardrepertoire und spezielle Bauteile einbezogen. Seit den ersten Vergleichstests vor zehn Jahren waren die Mitsubishi Electric Maschinen den Wettbewerbern bei allen Tests bei der Produktivität klar überlegen. In den Standardtests hatte Mitsubishi Electric in all den Jahren einen Vorsprung von rund 15 Prozent. Bei der Bearbeitung von speziellen Bauteilen konnten Maschinen des japanischen Herstellers sogar mit einer noch höheren Produktivität überzeugen.

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„Wir erodieren pro Jahr rund 100.000 Stunden“, so Schlemmbach. „Wenn ich 15 Prozent davon betrachte, dann entspricht das der Maschinenleistung von zwei Erodiermaschinen. Neben den Investitionen kommen im Drei-Schicht-Betrieb noch die Personalkosten von sechs Mitarbeitern hinzu, dann ergibt sich daraus ein Kostenvorteil, der uns immer wieder überzeugt. Die Maschinen haben natürlich auch ihre Schwachpunkte, aber in der Gesamtheit sind sie einfach überzeugend.“

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Das Unternehmen fühlt sich auch nach dem Kauf der Erodiermaschinen von Mitsubishi Electric gut betreut. „Bei den Investitionsentscheidungen“, betont Schlemmbach, „spielt natürlich auch die Erfahrung hinein, die wir mit dem Unternehmen gesammelt haben. Wir schauen uns genau an, wie der Service und die Betreuung laufen. Und auch da ist bei Mitsubishi alles tadellos.“

Produktspektrum der AWEBA Group

Höchste Präzision seit über 130 Jahren

  • Umformwerkzeuge Antriebsstrang
  • Innenhochdruckumformwerkzeuge
  • Druckgießformen
  • Druckgießformen für Mechatronikbauteile
  • hydraulische Spannvorrichtungen
  • HOHENSTEIN Vorrichtungsbaukasten
  • Schneidwerkzeuge
  • werkzeugnahe Automatisierungseinrichtungen
  • mechanische Fertigung

Unternehmen zeigen Profil

Name und Sitz des Unternehmens:
AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue
Deutschland

Vorsitzender der Geschäftsführung:
Udo Binder

Kaufmännischer Geschäftsführer:
Rüdiger Drewes

Kontakt

AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue
Damaschkestr. 7
08280 Aue
Deutschland

Fon +49 (0) 3771 273-0
Fax +49 (0) 3771 273-353

info@aweba.de
www.aweba.de

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